Strullendorf. Am Montagnachmittag war ein 30-jähriger Mann mit einem Skoda auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs. Auf Höhe Strullendorf befand er sich auf dem linken Fahrstreifen. Da er seine Geschwindigkeit offensichtlich nicht an die Verkehrsverhältnisse angepasst hatte und unangemessen zu schnell unterwegs war, übersah er, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geriet und stark abbremste. Da der Skoda-Fahrer trotz Vollbremsung befürchtete, mit dem vorausfahrenden Pkw zu kollidieren, wich er auf den rechten Fahrstreifen aus. Dort fuhr allerdings ein Lkw-Gespann mit 55-jährigem Fahrer, welchem er stattdessen heftig hinten in den Anhänger fuhr. Anschließend schleuderte der Skoda in die Außenschutzplanke. Mit viel Glück blieben alle Beteiligten unverletzt, aber am Skoda entstand Totalschaden und er musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf über 30.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei bedankt sich bei der freiwilligen Feuerwehr, welche schnell vor Ort unterstützte. Die Autobahn musste für die Rettungskräfte kurzzeitig total gesperrt werden.
Im Rückstau kam es noch zu einem weiteren Auffahrunfall, bei welchem eine 34-jährige BMW-Fahrerin auf das Heck eines Sattelzuges mit 64-jährigem Fahrer auffuhr. Als Grund hierfür gab die Unfallverursacherin an, dass ihr Fuß von der Bremse des bereits stehenden Automatikfahrzeuges rutschte und der BMW deshalb wieder losfuhr und in den Anhänger krachte. Auch hier wurde niemand verletzt. Die Fahrzeuge blieben zwar fahrbereit, aber die Sachschäden werden ebenfalls sehr hoch eingeschätzt: ca. 20.000 Euro.
