Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg/ Mittwoch vor Fronleichnam einer der staureichsten Tage des Jahres
Das verlängerte Fronleichnams-Wochenende sorgt auf Deutschlands Autobahnen für erheblich mehr Verkehr. Viele Reisende aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nutzen den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub. Hinzu kommt die Verkehrsbelastung durch das Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg, zusätzlich verursachen rund 1.000 Autobahnbaustellen weitere Verzögerungen.
Autofahrende müssen bereits am Mittwochnachmittag mit dichtem Verkehr und Staus rechnen. Voraussichtlich in den Abendstunden wird dann die höchste Belastung bestehen. Auch am Donnerstagvormittag wird ein hohes Verkehrsaufkommen erwartet.
Am Freitag, dem 5. Juni, kann es durch die Anreise zur Großveranstaltung „Rock im Park“ in Nürnberg rund um den Veranstaltungsort sowie auf den Zufahrtsstraßen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Sonntag wird der stärkste Rückreiseverkehr erwartet. Dann treffen Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aus Bayern und Baden-Württemberg aufeinander. Vor allem am Nachmittag und Abend wird die Staugefahr deutlich zunehmen.
Besonders staugefährdet sind in der Region die A3 zwischen Würzburg und Nürnberg, die A6 zwischen Heilbronn, Nürnberg und Pilsen sowie die A7 zwischen Würzburg und Füssen und die A9 zwischen Nürnberg und München.
In Österreich sind die Westautobahn (A1), die Pyhrn-Autobahn (A9), die Tauern-Autobahn (A10), die Inntal-Autobahn (A12) und die Brenner-Autobahn (A13) betroffen. Auf der Brennerroute kommt die Sanierung der Luegbrücke zwischen Innsbruck und dem Brennerpass hinzu, die weiterhin für Verkehrsbehinderungen sorgt. Auch auf der Fernpass-Route und der Arlbergstraße müssen Reisende mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Auf der Tiroler Inntalautobahn (A12) sind für Freitag, den 5. Juni, und Montag, den 8. Juni, außerdem Blockabfertigungen angekündigt. Um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, gelten in Tirol an den Wochenenden und Feiertagen erneut Fahrverbote.
In der Schweiz sind insbesondere auf der Gotthard-Route zwischen Basel, Luzern und Chiasso sowie auf der San-Bernardino-Route Staus zu erwarten. Auch die A1 zwischen Bern und St. Margrethen sowie die A3 von Basel über Zürich nach Chur werden stark belastet sein.
Urlauber müssen in Italien vor allem auf der Brennerautobahn (A22) sowie auf den Verbindungen zwischen Mailand und Genua mit dichtem Verkehr rechnen. Insbesondere im Bereich der Grenzübergänge und auf den Hauptreiserouten Richtung Adria und Mittelmeer sind Verzögerungen möglich.
Aufgrund der Grenzkontrollen kann es bei der Einreise nach Deutschland weiterhin zu Wartezeiten kommen.
Weitere Informationen unter www.adac.de/nordbayern

