Fahrer zahlt hohe Sicherheitsleistung
Stadelhofen. Im Rahmen einer Schwerlastkontrolle fiel der Polizei auf dem Parkplatz Paradiestal ein Sattelzug aus Polen auf, welcher im grenzüberschreitenden gewerblichen Güterverkehr tätig war. In diesem Rahmen führten die Beamten auch eine Diagnose des Motor- und Abgassteuergerätes durch. Hierbei stellten sie fest, dass die Motorsteuerung unzulässig manipuliert war, u.a. um die werkseitig vorgesehene Drehmomentbegrenzung zu deaktivieren und effektiv AdBlue einzusparen. Da dies für das Unternehmen gleich mehrere Verstöße u.a. auch gegen das Bundesimmissionsgesetz darstellt, musste der 24-jährige Fahrer eine Sicherheitsleistung von über 2.100 Euro leisten. Eine Weiterfahrt wurde ausschließlich auf direktem Weg zurück zur Grenze gestattet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
