Betrunkener Radfahrer stürzt zu Boden und flüchtet vor dem Rettungsdienst
Bamberg. Am Dienstagnachmittag fiel im Bamberger Hafengebiet ein Radfahrer auf, da er augenscheinlich stark alkoholisiert auf der Straße unterwegs und dabei letztendlich zu Boden gestürzt war. Eine Zeugin verständigte den Rettungsdienst. Bei dessen Eintreffen verweigerte der Radfahrer allerdings eine Untersuchung und fuhr auf seinem Fahrrad davon. Eine Streife der Verkehrspolizei konnte ihn dann wieder auf einem Radweg bei Hallstadt fahrend feststellen. Er stieg anschließend von allein ab, torkelte umher und zeigte sich bei der Ansprache durch die Polizei sofort hoch aggressiv. Nach einiger Zeit beruhigte er sich aber wieder und willigte sogar in einen freiwilligen Alkoholtest ein, welcher allerdings über 1,8 Promille anzeigte und somit die Anordnung einer Blutentnahme nicht verhindern konnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er seinen Weg nach Hause zu Fuß fortsetzen. Zumindest war er beim vorherigen Sturz nicht verletzt worden, allerdings erwarten ihn nun gleich zwei Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Schlangenlinienfahrer in Hirschaid aus dem Verkehr gezogen
Hirschaid. Am frühen Mittwochmorgen stellte eine Streife der Verkehrspolizei einen BMW fest, der in Hirschaid mit äußerst unsicherer Fahrweise unterwegs war. Er konnte seine Fahrspur kaum halten und fuhr in starken Schlangenlinien. Bei der Verkehrskontrolle zeigte auch der 39-jährige Fahrer erhebliche Ausfallerscheinungen, da er nicht mehr gerade gehen und stehen konnte und kaum noch Pupillenreaktionen hatte. Insgesamt machte er den Eindruck, erheblich unter Drogeneinfluss zu stehen. Da er einen freiwilligen Drogentest zu seiner Entlastung verweigerte, musste eine Blutentnahme angeordnet und seine Weiterfahrt nach Abschluss der Maßnahmen unterbunden werden. Seinen Führerschein führte er zwar nicht mit, aber er muss dennoch mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen.
