Vom fränkischen Rom direkt in die ewige Stadt: Landrat Kalb zapft das Landkreisbier „36 Kreisla“ zum ersten Mal beim FrankenBierFest an
Wenn das kein Statement ist: Mehr als 90 Brauereien aus Franken schenken ihren Gerstensaft beim FrankenBierFest in der italienischen Hauptstadt Rom aus! Die Veranstaltung am Wochenende in der ewigen Stadt mit tausenden Besuchern zeigte für Landrat Johann Kalb, dass „die Welt verrückt ist nach unserem fränkischen Kultgetränk.“
So etwas wünscht man sich auch im Bierland Franken: einen Ort, an dem man mehrere Dutzend unterschiedliche Biere vieler lokaler und regionaler Brauereien testen kann. Der Gastronom Manuele Colonna hat das geschafft. Nicht etwa in der Region mit der weltweit höchsten Brauereidichte, sondern an keinem geringeren Ort als in der ewigen Stadt, mitten in der italienischen Hauptstadt Rom. Über viele Jahre und Jahrzehnte gewachsene Kontakte und inzwischen gute Freundschaften zu Braumeistern aus ganz Franken ermöglichen es dem Römer Colonna, nach über 20 Jahren mehr als 90 süffige Biere bei seinem FrankenBierFest in der Villa Torlonia auszuschenken.
Das Publikum ist international, allerdings in etwa zur Hälfte fränkischen Ursprungs. Hier trifft man Menschen, die seit Jahren an diesem Wochenende nach Rom fahren, um die Biervielfalt Frankens zu erleben. Dass die Italiener gerne und wahrscheinlich auch beschwingter feiern als die Franken, zeigt das Umfeld: Der ganze Park als italienischer Bierkeller. Security ist nur sehr vereinzelt zu sehen. Zehn Toiletten – acht davon in der Dixie-Ausführung! – müssen für die rund 10.000 bis 15.000 Besucherinnen und Besucher reichen.
Sehr professionell dagegen läuft die Bewirtung der Kundschaft: die Gäste kaufen sich am Eingang ein Glas oder einen Krug für fünf beziehungsweise 15 Euro und laden sich ein digitales Armband mit einem Guthaben auf. Von diesem werden bei jedem Zapfvorgang an den rund fünf Dutzend Zapfhähnen auf dem Areal drei beziehungsweise sechs Euro für 0,25 beziehungsweise 0,5 l Bier abgebucht. Mit dem Armband kauft man auch Burger, Pommes, Apfelstrudel oder Bockwurst.
Premiere beim FrankenBierFest feierte in diesem Jahr das Landkreisbier „36 Kreisla“. Landrat Johann Kalb zapfte am Samstag das erste Fass an. Es wird in seiner zwölften Ausgabe von den Brauereien Krug (Geisfeld), der Brandholz Brauerei (Melkendorf) und Schmitt Bräu (Scheßlitz) gebraut. Das Gemeinschaftsbier wurde 2021 mit der „goldenen Bieridee“ des bayerischen Brauerbundes ausgezeichnet. Landrat Johann Kalb: „Das FrankenBierFest war eine tolle, internationale Werbeveranstaltung. Vielen Dank an unsere Brauereien: Ihr seid tolle Botschafter für unsere gesamte Region!“.
Das FrankenBierFest genießt die volle Unterstützung der Stadt Rom. Deshalb empfing Giulia Tempesta, die Chefin des Büros des Bürgermeisters von Rom, Landrat Johann Kalb im Kapitol der italienischen Hauptstadt und zeichnete ihn mit der Dank-Medaille der Stadt aus.
Zum Bild:
Landrat Johann Kalb stieß in Rom auch mit dem Team vom Sternla auf die facettenreiche fränkische Bierkultur an.

