Am 26. April fand im Kulturboden Hallstadt das Benefizkonzert „Ein Konzert für Charlie“ statt – ganze 15.300 Euro konnten für sein Spendenkonto gesammelt werden, das Konzert war ein voller Erfolg.
Charlie ist ein vierjähriger Junge mit einer seltenen neurodegenerativen Krankheit namens Sanfilippo – auch Kinderdemenz genannt. Sie hat zur Folge, dass er Stück für Stück alle erlernten Fähigkeiten verlieren wird.
Als Michael Lorey, Initiator des Benefizkonzerts, im Dezember von Charlies Diagnose und den damit einhergehenden Kosten für eine Therapie erfuhr, kam ihm sofort der Gedanke „Was, wenn deinen Kindern etwas derartiges passieren würde? Wer würde euch helfen?“ Er wollte sofort etwas tun.
Als leidenschaftlichem Musikfan und Konzertgänger kam ihm die Idee zu einem Benefizkonzert. Er weihte Astrid Reuther, Charlies Mama, die er damals nur flüchtig kannte, in seinen Plan ein und sie war einverstanden. Michael Lorey dazu: „Als Laie ein Konzert zu veranstalten ist eine Mammutaufgabe, die schwer umsetzbar ist. Ich brauchte professionelle Unterstützung. Eine E-Mail an Wolfgang Heyder, Kopf des Veranstaltungsservice Bamberg brachte den Stein ins Rollen und er sagte mir den Kulturboden, inkl. Personal, Technik und allen für eine Veranstaltung notwendigen Mitteln zu, unter der Auflage, die passenden Bands zu engagieren. Zwei Wochen später hatten mir sieben namhafte, regionale Künstler zugesagt, für den guten Zweck zu spielen.“
Nach vier intensiven Monaten kam dann der große Tag, der 26. April. Im ausverkauften Kulturboden fand „Ein Konzert für Charlie“ statt. Dank einer E-Mail an den richtigen Mann spielten aufgrund einer krankheitsbedingten Absage 6 Bands (David Saam, Bambägga, ENDLICH KERWA BAND, Lucky and the Heartbreakers, Triple B und 1516) – für 400 glückliche Menschen, die 1.000 Lose mit 1.000 Gewinnen erworben hatten. Für EINEN kleinen Helden: Für Charlie.
Wolfgang Heyder fügte im Nachgang des Konzerts an: „Das Konzert war ein Erfolg und wir konnten insgesamt 15.300€ für sein Spendenkonto sammeln“ und Michael Lorey ergänzte: „Für uns alle sind 15.300€ viel Geld und wir sind stolz und glücklich eine derartige Summe eingenommen zu haben. Für Charlie ist diese Summe allerdings vorerst ein Baustein auf dem Weg zur notwendigen Therapie. Um diese finanzieren zu können, benötigen er und seine Mama weiterhin jede Unterstützung. Jeder von uns kann helfen. Sei es mit einer Spende, oder nur mit dem Weiterverbreiten von Charlies Geschichte. Helfen Sie mit, ein kleiner Superheld wird es Ihnen danken.“
Zum Foto: v.l.: Wolfgang Heyder, Geschäftführer VSB, Charlys Mutter Astrid Reuther und Benefiz-Konzertveranstalter Michael Lorey

