
Erfolgreiche Premiere für den ersten Firmenlauf Bamberg: 522 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 29 Unternehmen und Institutionen haben in den vergangenen vier Wochen eindrucksvoll gezeigt, wie viel Teamgeist, Bewegungsfreude und Miteinander in ihnen steckt. Beim Firmenlauf Bamberg steht dabei nicht die schnellste Zeit im Mittelpunkt, sondern die gemeinsam zurückgelegten Kilometer. Während einer vierwöchigen Hybridphase sammeln die Teams im Alltag Kilometer – unabhängig von Ort und Uhrzeit. Jeder Schritt zählt.
Den gemeinsamen Abschluss bildete am vergangenen Donnerstagabend das Live-Event an der Brose Arena mit einer 5,8 Kilometer langen Strecke durch die Bamberger Südflur und den Stadtwald.
Für den sportlichen Auftakt sorgte Firmenlauf-Botschafterin Silke Leikheim. Die mehrfache Wüsten-Ultraläuferin war erst wenige Tage zuvor von „The Track Mongolia“ zurückgekehrt – einem 520 Kilometer langen Etappenrennen durch die mongolische Wüste, das sie als schnellste Frau gewann.



Mit viel Energie und guter Laune brachte sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim gemeinsamen Warm-up in Bewegung und sorgte schon vor dem Start für eine mitreißende Atmosphäre. Landrat Johannes Maciejonczyk und Schirmherr Holger Dremel gaben den Startschuss für den gemeinsamen Zieleinlauf. Silke Leikheim reihte sich mit ihrem Team von der Landesbaudirektion Bayern hinten ein – die 520 km aus der Vorwoche steckten ihr schon kaum mehr in den Beinen. „Wir haben sie schon mitgezogen!“, scherzten ihre Kollegen.
Die flache Strecke führte durch die Bamberger Südflur und den Stadtwald, ehe die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter großem Applaus an der Brose Arena ins Ziel kamen. Bereits in den Wochen zuvor waren die Teams im Rahmen der Hybridphase fleißig unterwegs. Insgesamt legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 81.000 Kilometer zurück. Davon entfielen etwa 79.300 Kilometer auf die Hybridphase und ca. 1.900 Kilometer auf den gemeinsamen Zieleinlauf.
Schirmherr Holger Dremel zeigte sich begeistert vom neuen Veranstaltungsformat: „Ich freue mich sehr, dass wir den Firmenlauf nach Bamberg bringen konnten und bereits bei der Premiere so viele Menschen dabei waren. Es ist eine tolle Veranstaltung und ich glaube fest an das Potenzial des Firmenlaufs für die Region.“
Auch Landrat Johannes Maciejonczyk zog ein positives Fazit: „Es war ein schönes Bild an einem Donnerstagabend vor der Brose Arena. Ich freue mich sehr, dass der Firmenlauf gleich bei seiner ersten Auflage so gut angenommen wurde und sich auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes beteiligt haben. Solche Veranstaltungen fördern Bewegung, Gesundheit und das Miteinander in den Unternehmen und Institutionen. Ich hoffe sehr, dass der Firmenlauf im kommenden Jahr seine Fortsetzung findet.“
Das Team des Landratsamtes Bamberg war mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertreten und legte gemeinsam 5.411 Kilometer zurück. Damit belegte es den zweiten Platz in der Wertung „Team mit den meisten Kilometern“ der Kategorie 11 bis 30 Teilnehmer. Auch die Veranstalter zeigten sich mit der Premiere hochzufrieden. Sven Hindl freute sich über den gelungenen Auftakt: „Die Stimmung entlang der Strecke, die Begeisterung der Teams und die vielen positiven Rückmeldungen sind für uns das Schönste überhaupt. Dass alles so reibungslos geklappt hat, verdanken wir nicht nur den teilnehmenden Teams, sondern vor allem auch unseren Partnern und Unterstützern. Einen ganz besonderen Beitrag hat die Kinderabteilung von Böhnlein Sports Bamberg geleistet, die die Streckenposten sowie die Zielverpflegung übernommen hat. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.“ Auch Mitorganisatorin Julia Fug ist glücklich mit dem Verlauf: „Den Firmenlauf Bamberg in meine Heimat zu bringen, war für mich etwas ganz Besonderes. Vor allem bei einer Premiere bleibt bis zum Schluss eine gewisse Anspannung. Man fragt sich natürlich, ob alles wie geplant funktioniert und am wichtigsten: kommt das Konzept bei den Menschen an? Umso mehr freue ich mich über den gelungenen Abend.“



Nach dem Zieleinlauf verlagerte sich die Veranstaltung in die Brose Arena. Dort wurden die erfolgreichsten Teams und Einzelstarter in entspannter Atmosphäre ausgezeichnet.
Mit 89 Kilometersammlern stellte die Bosch GmbH die „Fitteste Firma“ des ersten Firmenlaufs Bamberg. Es folgten die Thomann GmbH mit 57 sowie die Kramp GmbH mit 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Bei den Führungskräften sicherten sich Dr. Kathrin Krome von der Neurologie am Hain mit ca. 518 Kilometern den Titel „Fitteste Chefin“ sowie André Wagner von EDEKA Foodservice mit 448 Kilometern die Auszeichnung als „Fittester Chef“.


In den Wertungen „Team mit den meisten
Kilometern“ setzten sich folgende Unternehmen durch:
- Kategorie 1 bis 10 Teilnehmer:
Neurologie am Hain – 1.686 Kilometer - Kategorie 11bis 30 Teilnehmer: Rupp +
Hubrach Optik GmbH – 5.412 Kilometer - Kategorie 31 bis 50 Teilnehmer:
Kramp GmbH – 3.673 Kilometer - Kategorie ab 51 Teilnehmer:
Bosch GmbH – 16.601 Kilometer
Nach den Ehrungen nutzten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen, neue Kontakte zu knüpfen und sich über Unternehmens- und Organisationsgrenzen hinweg auszutauschen. Auch Landrat Johannes Maciejonczyk blieb noch länger bei seinem Team und genoss die lockere Atmosphäre.
Bewirtet wurden die Teams vom Bamberger Congress + Event Service.
Erst gegen 22 Uhr verließen die letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden das Veranstaltungsgelände.

Durch die gesamte Veranstaltung führte das Moderatoren-Duo aus Andreas Hahn, erfahrenem Moderator und Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, sowie dem Bamberger Urgestein Peter Plagemann. Mit viel Charme, Humor und Gespür für die richtige Mischung aus Information und Unterhaltung begleiteten sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Warm-up über den Start bis hin zur Siegerehrung und sorgten den gesamten Abend über für eine lockere und mitreißende Atmosphäre.
Foto: Die Premiere des Bamberger Firmenlaufs war für alle aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein echtes Erlebnis. Wobei gerade die Philosophie des gelebten Teamworks und das positive Miteinander ohne Zeitdruck und sportlichen Ehrgeiz von Beginn an viel Zuspruch fand.



Fotos: B. Oelsner
