BREITENGÜSSBACH. Auf dem Werksgelände einer Metallwarenfabrik im Industriering ereignete sich am Donnerstagnachmittag ein Gefahrstoffunfall, bei dem zwei Mitarbeiter leicht verletzt wurden.
Aus noch ungeklärter Ursache kam es in dem metallverarbeitenden Betrieb zu einer chemischen Reaktion von Säure, die von einem Mitarbeiter nach Gebrauch vorschriftsgemäß in ein dafür vorgesehenes auslaufsicheres Behältnis abgestellt wurde. Dort entstanden plötzlich gelblicher Rauch sowie ein beißender Geruch. Beim Ablöschen durch den 55-jährigen Mitarbeiter kam es schließlich zu einer chemischen Reaktion, wobei eine Salzsäureflasche zersprang und den Mann mit der darin befindlichen Flüssigkeit benetzte. Er erlitt leichte Verletzungen im Gesicht. Ein weiterer 36-jähriger Beschäftigter, der sich in der Nähe aufhielt, klagte über Atemwegsbeschwerden. Beide Männer wurden durch den Rettungsdienst ins Klinikum eingeliefert. Vor Ort waren zahlreiche Kräfte der umliegenden freiwilligen Feuerwehren sowie Rettungsdienste. Zudem wurde ein spezialisierter Gefahrgut-Trupp an die Einsatzörtlichkeit gerufen. Am späten Nachmittag konnte der kontaminierte Bereich der Fertigungshalle wieder freigegeben werden.
