In seinem neuen Buch „Widerstand“ begleitet der Bamberger (Foto-)Journalist Till Mayer die Menschen der Ukraine in schwerer Zeit. Er teilt ihren oft gefährlichen Alltag. Mit einem Bildervortrag stellt er den Reportagenband im Lichtspiel vor
Der Bamberger (Foto-)Journalist Till Mayer gilt als einer der „dienstältesten“ deutschen(Foto-)Journalist, die kontinuierlich über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine berichten. Als einer, der besonders nahe an den Kämpfen ist. Sein neues Buch „Widerstand – Freiheitskampf der Ukraine“ (ibidem-Verlag) stellt er mit einem (Foto-)Vortag am Dienstag, 5. Mai, 20.45 Uhr, im Lichtspiel vor. Präsentiert wird die Veranstaltung von der Ludwig Delp Stiftung. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Verein „Bamberg:UA“ wird gebeten.
Seit 2017 dokumentiert der Bamberger den Krieg in der Ukraine als Langzeitprojekt mit der Foto-Kamera und Reportagen. Er gehörte zu den wenigen deutschen Journalisten, die schon vor der umfassenden Invasion vor einer Ausweitung des Kriegs warnten. Seine Ukraine-Berichterstattung intensiviert sich seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar 2022. Er berichtet nun im monatlichen Rhythmus als freier (Foto-)Journalist für zahlreiche Redaktionen. Die Hälfte des Jahres ist er so in der Ukraine. Bis heute.
Für seine Fotos und Reportagen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sie erscheinen in zahlreichen Tageszeitungen., Magzinen und auch oft im Fränkischen Tag.
Seine eindrucksvollsten Aufnahmen sind im dieser Tage erschienen Buch „Widerstand – Freiheitskampf der Ukraine“ zu sehen. Die Fotos zeigen Soldaten in ihren Stellungen, feuernde Geschütze, die Schauplätze der Schlachten: Kupjansk, Pokrowsk, Kostjantyniwka, Donbas Front… Till Mayer zeigt aber auch: Die Front ist ebenso dort, wo russische Drohnen-Piloten wie in Cherson Zivilisten jagen, Helfer ihr Leben riskieren, um Menschen aus den Kampfgebieten zu evakuieren. Wo Raketen im ganzen Land in Wohngebieten einschlagen, Menschen um ihre Angehörigen bangen oder trauern.
Die Menschen, die er mit seiner Kamera und Texten portraitiert lassen ihn nah an sich heran. Sie teilen mit ihm ihren oft gefährlichen und schmerzenden Alltag im Krieg. Till Mayer zeigt ihren tapferen Widerstand in schlichten Fotos und eindringlichen Texten.
Zum Foto
Cherson, Oktober 2025
Russische Soldaten jagen von ihren nahen Stellungen aus mit Kamikaze-Drohnen die Menschen von Cherson. Zur Sicherheit werden in ausrangierten und gepanzerten Geldtransportern Senioren und Seniorinnen zu Arztbesuchen gebracht.

