Menschen, die sich schon zu Lebzeiten der Natur verbunden fühlen, wählen als Ort der letzten Ruhe immer häufiger den Wald. Einen ersten Einblick in die Idee der Naturbestattung erhalten Interessierte regelmäßig bei geführten Spaziergängen im FriedWald Zabelstein. Kostenlos und unverbindlich informieren die FriedWald-Försterinnen und -Förster über Grabarten, Kosten und Beisetzungsmöglichkeiten. Wir haben eine Waldführung begleitet.

Samstagnachmittag – eine kleine Gruppe, gemischt aus jung und alt, folgt der Försterin durch den FriedWald Zabelstein. Sie bleiben an einer jungen Buche stehen. Um den Stamm ist ein gelbes Band gebunden. „Hier haben wir ein Baumgrab, das gemeinschaftlich genutzt wird. Das erkennen Sie an dem gelben Band“, erklärt die FriedWald-Försterin und greift an eine kleine Plakette am Baum. „Hier, hinter der Ronde, können Sie die Preiskategorie ablesen und sehen, wie viele Personen am Baum Platz finden. An dieser Buche sind also 20 Beisetzungen möglich.“
Der besondere Friedhof im Wald
Die Gruppe setzt sich wieder in Bewegung. Über kleine Pfade durchqueren sie den Wald, vorbei an Eiche, Hainbuche, Ahorn, Linde, Elsbeere und Lärche. Die Blätter rauschen im Wind, hier und da ist ein Vogel zu hören. Auf dem Weg erklärt die Försterin den Teilnehmenden, wie sie ihren passenden Baum für die letzte Ruhe finden, welche Kosten im Trauerfall entstehen und wie eine Beisetzung im FriedWald gestaltet werden kann.

Der Wald wirkt friedlich. Dass es sich hierbei um einen Friedhof handelt, ist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Einige Bäume tragen eine Namenstafel mit den Daten der Verstorbenen. Um das natürliche Waldbild zu bewahren, gibt es keinen menschgemachten Grabschmuck; diese Aufgabe übernimmt allein die Natur.
Individuell und tröstlich
Nach rund einer Stunde endet der Waldspaziergang an einem offen gestalteten Platz mit vielen Bänken. Der als Andachtsplatz betitelte Ort wird für Trauer- und Gedenkfeiern genutzt. Ein individueller Abschied direkt am Baum ist jedoch ebenso möglich, versichert die Försterin und verabschiedet sich schließlich von den Teilnehmenden. Viele von ihnen lassen den idyllischen Platz noch einen Moment auf sich wirken. Zarte Sonnenstrahlen bahnen sich einen Weg durch das Blätterdach und tauchen den Wald in ein romantisches Licht.

Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, Ihre letzte Ruhe unter einem Baum inmitten der Natur zu finden?
Eine Baumbestattung ist naturnah und unabhängig von Konfessionen und sozialen Zwängen. Trauerfeiern im FriedWald Zabelstein können individuell gestaltet werden – so, wie es sich die verstorbene Person gewünscht hat oder die Angehörigen es sich vorstellen.
Der FriedWald Zabelstein ermöglicht einen großen Spielraum bei der Organisation des letzten Abschieds. Die Weitläufigkeit des Waldes bietet Rückzugs-, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten für Angehörige. So kann bei der Trauerfeier mit Sekt auf die verstorbene Person angestoßen werden oder an Jahrestagen mit Kuchen auf der Picknickdecke am Baum gedacht werden. Es kann individuell, unkompliziert, unkonventionell und natürlich getrauert und Abschied genommen werden.
Sie möchten den FriedWald Zabelstein kennenlernen? Dann melden Sie sich zu einer kostenlosen Waldführung an unter 06155 848-100 oder auf www.friedwald.de/zabelstein.
Fotos: FriedWald GmbH

