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LUI ONE: Eine Vision wird Realität

Eine Vision wird Realität

Das LUI ONE schreibt ein neues Kapitel Bamberger Stadtentwicklung

Bamberg bekommt ein neues Stadtquartier. Aber nicht irgendeines. Mit dem LUI ONE entsteht in der Luitpoldstraße ein Stück Zukunft: ein Ort, an dem Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Gemeinschaft neu gedacht werden. Ein Quartier, in welchem nicht nur Gebäude neu errichtet oder modernisiert werden, sondern ein ganz besonderes Lebensgefühl entstehen soll. Diese Vision ist das Fundament eines außergewöhnlichen Bauprojektes, welches innerhalb eines Jahres eine bemerkenswerte Dynamik aufgenommen hat – getragen von einem außergewöhnlichen Team, mutigen Entscheidungen und einer selten so gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen privaten Akteuren und Behörden. Der „Bergsteigermarsch“ der Stadtkapelle Baunach war am Mittwoch gerade verklungen, als der LUI-ONE-Projektentwickler Alexander Gleußner die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zu einer hochalpinen Wanderung einlud. Natürlich nur im übertragenen Sinne. Ja, Planungen, Vorbereitungen, Entscheidungen und die Motivation, etwas Großes zu schaffen, weckten bei ihm schon Erinnerungen an eine ausgedehnte Bergtour. Zum Start des Projektes mussten die richtigen Teilnehmer gefunden, Ausrüstung und Res-sourcen überprüft, die richtige Route sowie sinnvolle und erreich-bare Teilziele festgelegt werden. Schöne Aussichten säumen seit-her den Weg, die einzelnen Etappen mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden wollen trotz-dem immer sorgfältig geplant sein. Der symbolische Spatenstich am Mittwoch, 26.11.2025, war gleich-zeitig der Start der fünften Etappe auf der „Expedition LUI ONE“. Erfolgreich bewältigt seien bereits die Modernisierung und Belebung des Bestands, die Planungsidee und Vorstellung im Stadtgestaltungsbeirat, der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans und die Gremienarbeit sowie der Satzungsbeschluss und die nötigen Genehmigungen. In nüchterne Zahlen übersetzt bedeutet dies: 180 interne Planungsrunden, Abstimmungen und Ortstermine, 45 Besprechungen in Verwaltungsrunden, mehr als 15 Gutachten und mehr als 500 Seiten nur als Vorlagen für Entscheidungsgremien.

Gleußner rundete seine Rede mit dem Hinweis auf die tolle Aussicht vom 8. Geschoss ab und schloss mit einem Dank an sein Team und die außergewöhnliche Unterstützung der an der Planung beteiligten Behörden. Der Architekt Prof. Manuel Bäumler vom Büro „Schellenberg & Bäumler“ stellte im Anschluss den interessierten Gästen das Projekt LUI ONE detailliert vor und sprach von einem „guten Stück Stadt“, vom „Grundstein für die Zukunft“ und einem „Quartier, das Bamberg bereichern wird“, während Andreas Starke als Oberbürgermeister der „schönsten Stadt der Welt“ sich über viele Kräne in Bamberg freue, aus seiner Sicht immer ein „Zeichen einer nachhaltigen und zukunfts-weisenden Stadtentwicklung“. Der symbolische Spatenstich diente den zahlreich erschienenen Medienvertretern noch als perfektes Fotomotiv bevor beim Imbiss mit dem Festtrunk, einem frisch gebrauten Bier der Weiherer Brauerei Kundmüller, auf das Gelingen dieses Großprojektes angestoßen werden konnte.

Die Köpfe hinter dieser Idee Die BGW INVEST / Postler-Gruppe formuliert für sich Visionen/Ziele und setzt diese konsequent um. Weniger reden, mehr tun, ist die Phi-losophie, welche man in Bamberg an verschiedenen Orten und Straßen auch betrachten kann. Ob rund um den Graf-Stauffenberg-Platz, im Hain, im Berggebiet, in der Wunderburg – ein Wohnprojekt der Unter-nehmensgruppe findet man nahezu in jedem Bamberger Stadtteil. Stärken bündeln und miteinander umsetzen. Jeder bringt in diesem Verbund seine Stärken ein – die Firma Postler Bau in der bautechnischen Umsetzung, die Projektverantwortlichen Gleußner, Grasser und Haßfurther im Ankauf-, beim Projektierungs- und Genehmigungsprozess. Hier wird sehr erfolgreich an einem Strang gezogen. Das ständige Hinterfragen der eigenen Ideen, keine Denkverbote und professioneller Einsatz, genau da, wo es das Projekt benötigt. Kompetenz erwerben und weitergeben lautet die Strategie dieser Gruppe – nicht auf Wissen sitzen, sondern die Kollegen und Partner partizipieren lassen.

Ein neuer urbaner Anfang Zu Beginn stand ein Gedanke, fast schon ein Leitmotiv: Wie müsste ein Stadtteil aussehen, der den Anforderungen von morgen entspricht? Im LUI ONE wird darauf eine klare Antwort gegeben: Er muss offen, nachhaltig, funktional, sozial durchmischt und architektonisch mutig sein. Ein Quartier, das Stadt und Mensch nicht voneinander trennt, sondern zusammenbringt. Ein Quartier, das Leben erleichtert – durch kurze Wege, vielfältige Angebote, durchdachte Grünflächen und ein Mobilitätskonzept, das den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt. Im Zentrum dieser Vision steht die Idee der „Fünf-Minuten-Stadt“: Ein Ort, an dem Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Kinderbetreuung, Gastronomie und Freizeitangebote in wenigen Schritten erreichbar sind. Das LUI ONE will damit eine Antwort auf moderne urbane Herausforderungen geben – von steigenden Mietpreisen über Verkehrsprobleme bis hin zu fehlenden Sozialflächen. Das Konzept – Mehr als Wohnen, Mehr als arbeiten Das LUI ONE ist kein klassisches Neubaugebiet. Es ist die Transformation eines bestehenden Areals, das in den vergangenen Jahrzehnten industriell genutzt wurde. Dieses Areal wird nicht einfach überformt, sondern neu interpretiert.

FAKTEN ZUM LUI ONE •17.000 m² Grundstück •7.500 m² davon Spiel-, Grün-, Frei-, Platz- und Gemeinschaftsflächen •164 Wohneinheiten (inkl. Bestand) •43 Gewerbeeinheiten (inkl. Bestand) •24.000 m² Wohn- und Gewerbeflächen •131 PKW-Stellplätze •631 Fahrrad-Stellplätze •Mobilitätskonzept mit Sharing-Angeboten •Nutzungsmix aus verschiedenen Wohnformen, KITA, Gewerbe, Handel, Gastro, Büro, Gesundheit und Pflege

Zum Foto:
LUI-ONE-Projektentwickler Alexander Gleußner (links mit Zeitkapsel) und Architekt Prof. Manuel Bäumler lobten in ihren Reden die außergewöhnlich professionelle und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit den Behörden.

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