Das Don Bosco Stiftungszentrum feiert sein 25-jähriges Bestehen – und damit ein Vierteljahrhundert Engagement für junge Menschen.
Benediktbeuern, im Mai 2026 – Als das Don Bosco Stiftungszentrum im Jahr 2001 gegründet wurde, stand eine klare Idee im Mittelpunkt: Stiften soll persönlich, verständlich, rechtlich abgesichert und wirksam sein – und die Arbeit der Salesianer Don Boscos für junge Menschen nachhaltig unterstützen. Die Initiative geht auf Pater Herbert Bihlmayer und Philipp Hof zurück.
Schon in den ersten Jahren wuchs das Stiftungszentrum deutlich. Neben Treuhandstiftungen entstanden Stiftungsfonds, Zustiftungen und Verbrauchsstiftungen. Auch Testamentsspenden gewannen zunehmend an Bedeutung.
Heute engagieren sich 181 Stiftungen unter dem Dach der Don Bosco Stiftung mit einem Gesamtkapital von rund 72 Millionen Euro. Seit der Gründung wurden insgesamt 37 Millionen Euro für Projekte und Einrichtungen ausgeschüttet – davon 2,6 Millionen Euro allein im Jahr 2025.
Anlässlich des Jubiläums wurde die Webseite www.donbosco.de/25-jahre-hoffnung-stiften/
veröffentlicht. Sie blickt mit Videos, Zitaten, Zahlen und Bildern auf die Entwicklung des Don Bosco Stiftungszentrums zurück – von den Anfängen bis heute.
Auch das Don Bosco Stifterfest, das am 8. und 9. Mai 2026 im Kloster Benediktbeuern stattfand, stand ganz im Zeichen des Jubiläums. Dort zeigte sich, was das Stiftungszentrum seit 25 Jahren prägt: Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Beim traditionellen Kamingespräch sprach Moderator Tillmann Schöberl mit Bruder Jean-Paul Muller SDB, dem früheren Generalökonom der Salesianer Don Boscos und seit Oktober 2025 Vorstandsmitglied der Don Bosco Stiftung. Im Gespräch ging es um aktuelle Herausforderungen junger Menschen – von Einsamkeit über psychische Belastungen bis hin zur digitalen Abhängigkeit. „Wir haben immer weniger Jugendliche, aber immer mehr Probleme“, so Bruder Jean-Paul Muller. Gleichzeitig warb er dafür, jungen Menschen wieder mehr zuzutrauen. Hoffnungsvoll blickte er auch auf die Zukunft der salesianischen Bewegung: „Vielleicht verändern sich die Strukturen – aber die Idee Don Boscos wird weiterleben.“
Der zweite Festtag verband Rückblick und Zukunftsperspektiven. Wie konkret stifterisches Engagement wirkt, zeigten zahlreiche Gesprächsrunden mit Stifterinnen und Stiftern sowie Projektverantwortlichen. Vorgestellt wurden Projekte in Deutschland und weltweit – das grüne Klassenzimmer in Sannerz, das Oratorium in München sowie Projekte in Laos und den Philippinen. Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich Stiftungen sein können: eine Stiftung wurde im Andenken an die eigenen Kinder errichtet, eine andere hat sich dem Förderschwerpunkt Mädchen und junge Frauen verschrieben, und eine weitere wird von der gesamten großen Familie getragen.
Das Jubiläumsfest klang im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern aus – jenem Ort, an dem die Don Bosco Stiftung im Jahr 2001 gegründet wurde.
Den ausführlichen Veranstaltungsbericht finden Sie unter www.donbosco-stiftungszentrum.de/Stifterfest2026
Das nächste Don Bosco Stifterfest findet am 23./24. April 2027 statt, wieder im Kloster Benediktbeuern.
Don Bosco Stiftungszentrum
Das Don Bosco Stiftungszentrum begleitet Menschen dabei, sich als Stifterinnen und Stifter für junge Menschen zu engagieren. Es berät bei den ersten Schritten, unterstützt bei der Gründung, übernimmt Verwaltung und rechtliche Aufgaben und sorgt für eine verlässliche Umsetzung der Förderzwecke.
Mittlerweile unterstützen 181 Stiftungen Projekte für Kinder und Jugendliche in den Einrichtungen Don Boscos in Deutschland und weltweit. Allein im Jahr 2025 wurden 2,6 Millionen Euro ausgeschüttet. Das Stiftungsvermögen beträgt rund 72 Millionen Euro. www.donbosco-stiftungszentrum.de
Don Bosco
Don Bosco setzt sich weltweit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein – besonders für jene, die benachteiligt sind oder Unterstützung auf ihrem Weg ins Leben brauchen. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen mit ihren Fragen, Stärken, Zweifeln und Hoffnungen. Don Bosco begleitet sie dabei, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und eine selbstbestimmte Zukunft zu gestalten. In Schulen, Jugendzentren und -hilfeeinrichtungen, Ausbildungsstätten, Wohneinrichtungen, Pfarrgemeinden und sozialen Projekten schafft Don Bosco Räume, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen und ihre Fähigkeiten entfalten können. So entsteht Zuversicht – und Zukunft.
Getragen wird die Arbeit von den Salesianern Don Boscos, den Don-Bosco-Schwestern sowie von Mitarbeitenden, Freiwilligen, Partnerinnen und Partnern, Spenderinnen und Spendern – und von den jungen Menschen selbst. Gemeinsam bilden sie eine internationale Gemeinschaft, die sich für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Die Arbeit Don Boscos wurzelt im Geist des heiligen Johannes Bosco (1815–1888), Priester und Ordensgründer. Seine Pädagogik stellt Beziehung, Vertrauen und Hoffnung in den Mittelpunkt. Don Bosco glaubt an das Gute in jedem jungen Menschen – auch dann, wenn Lebensumstände schwierig sind oder Perspektiven fehlen. www.donbosco.de
Zum Bild:
Stifterinnen im Gespräch mit einer Pädagogin aus dem Oratorium München
Fotos: Don Bosco/Klaus D. Wolf

